Rückblick 18. Spieltag

Team 1 und 2 mit 6-Punkte-Wochenende

Landesliga Süd

Tore: Förster, Voigt, Tschenz

 

Zum 18. Spieltag hatten wir SG Phönix Wildau 95 zu Gast. Bei frischen Frühlingswetter versammelten sich ungefähr 100 Zuschauer. Nach einer verletzungsbedingten Auszeit konnten wir wieder Kapitän Ben Twarroschk und auf Matthias Geisler zurückgreifen! Unser Spiel startete mit einer Großchance durch Richard Lampel, der den Ball leider nicht im Tor unterbringen könnte. Unser Gast hatte einige gute Gelegenheiten scheiterten meistens, am gut aufgelegten Schlussmann Marius Weeke. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Die 2. Halbzeit war Wacker von Beginn an aktiv, besonders über die rechte Seite wurde Richard Lampel immer wieder gut in Szene gesetzt. So entstand über Tobias Voigt und Richard Lampel das 1:0 durch Jaime-Lee Förster, der aus spitzen Winkel das Leder mit Vollspann im Tor unterbrachte. Jaime-Lee, der sonst für die A-Jugend im Einsatz ist, spielte das erste mal von Beginn an und zeigte seine Ambitionen auch im Männerbereich Tore zu schießen. Kurz nach seinem Treffer wurde er durch Adi Tschenz ersetzt. Wildau versuchte weiter gegen die gut sortierte Wacker-Defensive zu Chancen zu kommen, was ohne Erfolg blieb. In der 78. Minute erhöhte Tobias Voigt, durch eine direkte Ecke auf 2:0 und auch Adi Tschenz wollte noch auf die Anzeigentafel erscheinen und markierte in der 86. Minute das 3:0 und damit den Endstand.
Trainer Gottwald zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung gegen Wildau und der Punktausbeute von 3 Spiele/7 Punkte zum Rückrundenstart. Kommenden Samstag fahren wir zum Absteiger aus der Brandenburgliga nach Wernsdorf (Hinspiel 2:2) und wollen auch dort eine ordentliche Leistung zeigen!

 

Kreisoberliga Niederlausitz

Tore: Bläsner, Julle (2x)

 

Zum 18. Spieltag empfing Team 2 den Kahrener SV 03. Wie zuletzt in der Vorwoche kam der SVW wieder sehr gut ins Spiel und dominierte den Gast. So war es Christian Bläsner, der in der 15. Minute durch die Hereingabe von Arne Matschke den Führungstreffer erzielte. Ein bisschen Glück war trotzdem dabei, denn der Ball wurde vorher von einem Abwehrspieler abgefälscht und landete zufällig beim Ströbitzer Stürmer. Dem Rückstand zum Trotz agierte der Gast nun deutlich besser. Gerade im Mittelfeld gewann der KSV die wichtigen Duelle und konnte sich immer wieder bis zum Strafraum vorarbeiten. Dort blieben die Gäste allerdings zu ineffektiv und kamen nicht zum Abschluss. So blieb es bis zur Pause bei wenigen spielerischen Highlights.
Der zweite Durchgang begann wie der erste aufgehört hatte. Kahren bemühte sich Chancen zu kreieren und zeigte sich zu diesem Zeitpunkt ebenbürtig. Das Spiel war bis in die Schlussphase hinein weiterhin offen, weitere Tormöglichkeiten konnten sich beide Teams allerdings nicht erspielen. Es war bereits die Schlussviertelstunde angebrochen und der SVW konterte. Zunächst konnte eine Flanke von links nicht verwertet werden, doch Niklas Preuss machte den Ball noch einmal scharf und der Ball flog im hohen Bogen vor das Kahrener Tor, wo sich Alexander Julle gegen einen Abwehrspieler durchsetzte und den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Die Moral der Gäste war gebrochen. Zwei Minuten später dann die endgültige Entscheidung (77´). Wieder war es die Kombination aus einer Flanke von Niklas Preuss und dem Abnehmer Alexander Julle, der sehenswert per Volley zum 3:0 vollstreckte. Für den Schlusspunkt sorgte jedoch eine denkwürdige Szene. Jakob Schella wird im Strafraum des KSV durch Keeper Büttner zu Fall gebracht, welcher vorher den Ball allerdings abgefangen hatte. Trotzdem entschied der Schiedsrichter, zum Unverständnis beider Mannschaften, auch nach einer längeren Beratung mit seinem Assistenten auf Elfmeter und rote Karte. Den „fälligen“ Strafstoß tippte Bläsner allerdings aus Fairnessgründen nur an, sodass der Gast nicht doppelt bestraft wurde. Beide Teams einigten sich dann, dass Spiel unter Protest auslaufen zu lassen. Der Ball ruhte die letzten Minuten, ehe der Schiedsrichter die Partie beendete.

Nächste Woche gastiert die Zweite Mannschaft dann beim SV Blau-Weiß Straupitz, dem Schlusslicht der Kreisoberliga. Auch dort möchte man weitere Punkte einfahren.

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