1. Mannschaft: Landesliga Süd

 

Ströbitz löst die knifflige Pokalaufgabe in Herzberg

Landesligist setzt sich im Duell auf Augenhöhe mit 2:0 gegen den Landesklasse-Vertreter durch

Wacker Ströbitz hat die zweite Runde des AOK Landespokals erreicht. Der starke Landesklasse-Vertreter VfB Herzberg lieferte sich aber trotz der 0:2-Niederlage ein spannendes Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten Landesligisten.

Für den Südbrandenburger Kreispokalsieger VfB Herzberg ist in der 1. Runde des AOK Landespokals Brandenburg schon Endstation. Der Landesklasse-Vertreter verlor am Samstag gegen den eine Liga höher spielenden SV Wacker Ströbitz mit 0:2. Von einem Klassenunterschied war aber auf dem Werner-Seelenbinder-Sportplatz vor 65 Zuschauern nichts zu sehen: Der VfB scheiterte letztendlich nur an der eigenen Chancenverwertung gegen den Landesligisten.

Von Beginn an machte die Elf von VfB-Trainer Helmut Brenner Druck auf die neu formierte Ströbitzer Mannschaft. Namen wie Randy Gottwald, Carsten Paulick, Martin Handreg oder Sven Kubis suchte man vergeblich in der Wacker-Aufstellung. Beim Landesligisten gab es in der Sommerpause einen größeren personellen Umbruch. In Herzberg bildeten mit Tobias Röder und Neuzugang Pascal Lehmann ein 20- und 21-Jähriger die Innenverteidigung. Das versuchten die Hausherren sofort auszunutzen. Die beiden schnellen Herzberger Angreifer Rocco Schwonke und vor allem Godwin Essien bereiteten der Defensive bei jeder Aktion größere Probleme. Dadurch ergaben sich immer wieder aussichtsreiche Gelegenheiten, die die Gastgeber aber nicht ummünzen konnten. Schon nach nicht einmal 60 Sekunden hatte Essien aus acht Metern die erste dicke Einschusschance, er zielte aber am kurzen Pfosten dabei.

Dafür präsentierte sich der Favorit vor allem in der ersten Hälfte eiskalt vor dem gegnerischen Kasten. In der 18. Minute zog Tom Valentin, der in der Sommerpause von der SG Burg kam, ins Zentrum und zog aus 18 Metern mit seinem starken linken Fuß ab. Jannik Löwe wollte den ersten Schuss auf das VfB-Tor noch blocken - und fälschte ihn stattdessen unhaltbar für seinen Keeper Eric Löser ab zum 0:1 aus Herzberger Sicht. Die Hausherren zeigten sich davon aber überhaupt nicht beeindruckt und zogen ihr Spiel mit viel Wucht und weiten Bällen auf die beiden Stürmer weiter durch. Nach einer guten halben Stunde wurde der Aufwand fast belohnt - aber Jakob Dubens 18-Meter-Flachschuss klatschte nur an den Innenpfosten.

Wie es besser geht, zeigte Wacker nochmal kurz vor der Pause. Eine kurz gespielte Ecke wurde scharf direkt vor das Tor weitergeleitet. Da lauerte Abwehrspieler Pascal Lehmann und schob den Ball zum zweiten Ströbitzer Treffer problemlos ein.

Aber selbst nach dem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause steckten die Herzberger nicht auf. Der VfB bot sich ein jederzeit spannendes Duell auf Augenhöhe mit dem Landesligisten, der in der zweiten Hälfte eher auf Konter setzte, die aber nicht konsequent genug ausspielte. Auf der Gegenseite hatten Schwonke und Essien erneut noch mehrere beste Möglichkeiten - alleine in den letzten Spielminuten lief Schwonke zwei Mal alleine auf das Ströbitzer Tor zu. Erst schoss er am langen Pfosten vorbei. Und im zweiten Anlauf reagierte Wacker-Routinier Mario Duck im Ströbitzer Kasten glänzend und sicherte mit dem Fuß die Null für sein Team und damit auch den Einzug in die zweite Runde.

Dieser durchaus vorhandenen Chance trauerte VfB-Trainer Helmut Brenner anschließend noch nach: "Das war in zweieinhalb Jahren gefühlt eines unserer stärksten Spiele. Wir haben gegen eine richtige starke Mannschaft, die leider zwei glückliche Treffer erzielt und sich dann dagegengestemmt hat, kein Tor gemacht. Da verlierst du auch so ein begeisterndes Spiel 0:2 Zuhause. Die eine Partie im Landespokal hat aber keine Aussage für die Meisterschaft. Wir wissen, dass es eine andere Liga ist. Das hat mit uns nichts zu tun. Wir haben es gerne mitgenommen und eine große Erfahrung gemacht. Wichtig ist, dass wir nach dem großen Aufwand, den die Spieler betrieben haben, spätestens Mittwoch oder Donnerstag wieder alle fit sind und nächste Woche zum Meisterschaftsstart Gas geben können."

Für Wacker-Trainer Tino Kandlbinder war es die erwartet schwere Aufgabe: "Wir sind ganz zufrieden. 2:0 ist erstmal ein klares Ergebnis, obwohl das Spiel selbst in jede Richtung hätte gehen können. Von Anfang an hat man gesehen, dass Herzberg insbesondere in der Offensive richtig gut ist. Sie haben zwei oder drei starke Spieler, die sicherlich auch in der Landesliga mithalten würden. Körperlich sind sie sehr robust aufgetreten, dass hat unseren eigenen Spielfluss schon gehemmt. Es hat eine Weile gedauert, bis wir die ersten klaren Aktionen hatten. Mit dem ersten Tor hatten wir bei den Bedingungen den Vorteil auf unserer Seite. Danach haben wir versucht, unser Spiel zu gestalten, aber wir mussten gegen die schnellen Offensivkräfte auch ordentlich arbeiten. In der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel die Waage gehalten. Wir waren nicht clever genug, das dritte Tor zu machen und halten dadurch Herzberg natürlich immer am Leben. Zum Schluss hatten wir die Ruhe noch nicht. Das zeigt aber auch, dass wir noch eine junge Mannschaft sind. Wir hatten zu viel Hektik in der Partie. Mit dem dritten Treffer wäre es wohl ein gemütlicher Nachmittag in den letzten Minuten geworden. So konnten wir immer Gefahr laufen, noch den Anschlusstreffer zu bekommen. Letztendlich haben wir die Pflichtaufgabe als klassenhöhreres Team gelöst und freuen uns auf das nächste Los. Hoffentlich wird es ein Heimspiel."

Text by www.fupa.net

... lade FuPa Widget ...
SV Wacker 09 Ströbitz auf FuPa
 

Vorschau: Wacker-Spielansetzungen

Klicke auf Vorschau, um das PDF-Dokument für die kommenden Spiele zu öffnen.

Vorschau

WACKER-LIGA-NEWS: AKTUELLE ERGEBNISSE

Aktuelle Resultate unserer Wacker-Teams in der laufenden Saison 2018/2019...

Vorschau

SCHNAPP DIR DEIN WACKER QUADRAT...

Wacker Quadrat - Spielfeld, Wacker 2020, Sponsorentafel, Wacker Quadrate schnappen....

Quadrat

 

Sponsoren